Mobilität ist ein Thema, welches alle bewegt. In dieser Rubrik finden Sie daher interessante Hinweise zu aktuellen Diskussionen in den Medien. Ein Blick genügt, und Sie sind auf dem Laufenden.
Seite 1 von 31Massnahmen gegen zunehmende Staustunden
Immer häufiger stauen sich die Autos auf Schweizer Strassen. Um das ständig wachsende Verkehrsaufkommen zu meistern, hat der Bundesrat verschiedene Massnahmen ins Auge gefasst. So sollen auf stark befahrenen Autobahnabschnitten Verkehrsleitsysteme eingeführt werden, welche es ermöglichen, das Tempolimit zu Stosszeiten auf 80km/h zu reduzieren. Ausserdem sollen Pannenstreifen vorübergehend als Fahrbahn genutzt werden können und Lastwagen soll das Überholen verboten werden. Staus wird es weiterhin geben, jedoch hofft der Bundesrat mit diesen Massnahmen den Verkehrsfluss zu verbessern.
Mehr Unterhaltung auf den Rücksitzen dank interaktiven Fensterscheiben
Interaktive Bildschirme statt ganz normaler Autofenster: mit dem „Window of opportunity“ könnten Mitfahrer auf den Rücksitzen die Autofahrt unterhaltsamer gestalten. Malen, sich die Umgebung erklären lassen, Musik tauschen, Nachrichten an andere Mitfahrer senden – dies sind nur ein paar von vielen Aktivitäten, die mit den interaktiven Fensterscheiben möglich wären. Noch ist es ein Forschungsprojekt…
Wer am Wochenende in die Berge fährt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit schneebedeckte Strassen vorfinden. Das Auto auf Schnee zu beherrschen ist eine spezielle Herausforderung für den Lenker. Eine gute Vorbereitung und Planung, z.B. rechtzeitiges Montieren der Schneeketten, sind das A und O, um das Auto sicher ans Ziel zu bringen. Weitere Tipps finden Sie hier.
(Quelle: Motorshow TCS)
Doppelte Autokosten – ohne mich!
Gestern hat der Bundesrat die Botschaft zur Finanzierung der Verkehrsinfrastruktur ans Parlament verfasst. Darin festgehalten wird unter anderem, dass die Einnahmen aus der LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe) auch nach 2030 für Schienenprojekte eingesetzt werden sollen. Auch die Autobahnvignette soll von heute 40 auf 100 Franken erhöht werden. Das stösst vor allem bei der Auto-Branche auf Kritik. So stellt sich auto-schweiz ganz klar gegen die Zweckentfremdung der Gelder aus der LSVA und lehnt zudem die Verteuerung der Autobahnvignette ab.
Zurzeit sind die Nächte sternenklar und die Temperaturen deshalb tief im Keller. Ärgerlich, wenn Sie morgens früh vor dem Auto stehen und die Türe nicht aufbringen, weil das Schloss vereist ist. Welche Mittel es zur Vorbeugung gibt und was Sie tun können, um das Schloss zu enteisen, können Sie hier lesen…
(Quelle: Radio DRS 1)
Weniger ist mehr. Das gilt auch für Verkehrsschilder
In der Schweiz gibt es zu viele Verkehrsschilder. Das hat der Bund bereits im April 2010 festgestellt und einen Plan vorgestellt, wie der Verkehrsschilderwald um 20 Prozent reduziert werden könnte. Verschiedene Gemeinden und Kantone haben bereits damit begonnen, irritierende Schilder aus dem Verkehr zu ziehen. So auch der Kanton Schaffhausen, der bereits positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhalten hat. Auch die Stadt Zürich will in den nächsten Jahren fast die Hälfte aller unnötigen Verkehrsschilder entfernen.
Bessere Leistung, weniger Kosten – neuartige Diesel-Katalysatoren
Normalerweise enthalten Katalysatoren grosse Mengen an sehr teuren Edelmetallen. Die Firma SDCmaterials hat ein neues Material entwickelt, welches es möglich macht, den Anteil an diesen Metallen zu reduzieren, ohne die Qualität des Katalysators zu beeinträchtigen. Das bringt erhebliche Kosten- und Leistungsvorteile. Die Katalysatoren werden nun im alltäglichen Strassenverkehr getestet.
Im Dezember 2011 hat die Kantonspolizei Thurgau den ersten Autonummern-Scanner der Schweiz in Betrieb genommen. Das Gerät scannt jedes vorbeifahrende Auto und gleicht die Nummer mit einer Polizei-internen Fahndungsdatenbank ab. Mit der neuen Methode sollen Autodiebe, Fahrer ohne Ausweis oder ohne Versicherungsdeckung geschnappt werden. Mittlerweilen prüfen auch weitere Kantone den Einsatz dieses Gerätes.
Nicht nur der Kaufpreis eines Autos ist von Modell zu Modell verschieden, sondern auch seine Betriebskosten. Wer sein Auto-Budget im Griff haben will, muss sich unter anderem durch Versicherungskosten, Abschreibung und Treibstoffkosten kämpfen. Um das Zusammenstellen der Kosten zu vereinfachen, bietet der TCS einen USB-Stick zur Berechnung der Kilometer- und Betriebskosten Ihres Wagens an.
Automarkt 2011: das beste Ergebnis seit zehn Jahren
Den Schweizer Automobil-Importeuren konnte die Euro-Krise nichts anhaben: trotz des starken Frankens haben sie das beste Ergebnis seit zehn Jahren erzielt. Über 300‘000 Neuwagen wurden im 2011 eingelöst, 30‘438 alleine im Dezember. Darauf darf die Branche stolz sein, findet auch Andreas Burgener, Direktor von auto-schweiz. Die genauen Zahlen der Neuwagenverkäufe im Vergleich zu den letzten Jahren finden Sie hier.