Es stimmt schon nachdenklich, was man so vernimmt. Jährlich brauchen die SBB 13,5 Milliarden Subventionsfranken. Dennoch häufen sich Meldungen über Verspätungen, Ausfälle, vernachlässigtes Schienennetz. Und für das Projekt «Bahn 2030» sollen neue 12 bis 20 Milliarden ins Schienennetz investiert werden. Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Zugfahren – das ist clever und sympathisch so. Aber: 80 Prozent des Personenverkehrs rollt auf der Strasse ab. Anders als bei der Bahn werden die Strassenkosten von den Autofahrern zu 115 Prozent gedeckt. Mehr als das: 16 Prozent der Steuern und Abgaben der Automobilisten dienen der Infrastruktur des Schienenverkehrs. Darum unsere sorgenvolle Forderung: Es darf nicht sein, dass wegen der Schieflage der SBB kein Geld mehr zur Verfügung steht für die bitter nötige Verbesserung unseres Strassennetzes.
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