Ford bringt einen neuen Zündschlüssel auf den USA-Markt, der junge Autofahrer schützen soll. Für die Eltern bietet er verschiedene Möglichkeiten, auf das Fahrverhalten der Jungmannschaft direkten Einfluss zu nehmen. Mit dem “MyKey” können Eltern unter anderem Tempolimiten definieren, Ermahnungen einblenden oder die Musikstärke regulieren. Was MyKey sonst noch kann, zeigt dieses Video:
Schaut man sich die Beiträge auf Blogs und Websites an, so wird die Idee und der Ansatz im Grossen und Ganzen begrüsst. Es werden jedoch auch einige Fragen aufgeworfen:
Gizmodo.de fragt zum Beispiel:
Die einzigen Bedenken habe ich bezüglich der Einschränkung der Möglichkeiten, bei einer Gefahrensituation reagieren zu können. Es kann durchaus auch mal lebensrettend sein, abrupt zu beschleunigen. Doch wenn das System genau das verhindert, was dann?
Autoversicherung-online.info zitiert eine Studie, welche die Befürchtung belegt, dass man als Fahrer von den eingeblendeten Nachrichten abgelenkt werden könnte:
Laut einer Umfrage vom TÜV Süd bei 1844 Kunden gehen 96 Prozent davon aus, dass die Systeme für mehr Sicherheit sorgen können. 48 Prozent befürchten allerdings, abgelenkt zu werden. Das kann schnell passieren, wenn die Hinweise aus den Tiefen der Fahrzeugelektronik zu penetrant werden.
Wir möchten wissen: Was halten Sie, liebe Leser, von diesem neuartigen Sicherheitskonzept? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anmerkungen.
08. Dezember 2008 : 16:50
Ich bin ehrlich gesagt nicht wirklich von diesem Konzept überzeugt. Die Personen müssen lernen, Verantwortung zu übernehmen. Und wenn jetzt der Vater im Zweitauto permanent SMS erhält, weil sein Sohn sich nicht angurtet oder zu schnell fährt, ist das IMHO kontraproduktiv! Und es nochmals mehr Elektronik, die anfällig auf Defekte ist. Und wenn die MyKey-Elektronik mal streikt, dann wird man dem Junior sicher den einen oder anderen Fluch entlocken, weil er (nüchtern wohlbemerkt) mit seinen Kollegen nicht mehr von der Party nach Hause kommt! Ich halte nix davon.
Cheers!