Autofahren darf Freude machen
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Auto ist ein praktischer Gegenstand. Gepäck einladen, einsteigen und losfahren: Kein anderes Verkehrsmittel ist so individuell einsetzbar – und schön – wie das Auto. Doch darf Autofahren auch Spass machen? Sind Offroader ein Angriff auf unsere Umwelt, sind Sportwagen nur nutzlose, gefährliche Blechkisten?Keine einfachen Fragen im Zeitalter von CO2, Feinstaub und Klimaerwärmung. Doch wo soll man ansetzen? Weniger Autofahren, ein sparsameres Auto kaufen, oder nicht mehr in die Ferien fliegen? Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. Ich glaube, dass jede und jeder einen Beitrag leisten kann. Persönlich möchte und kann ich nicht auf das Auto verzichten – aber ich schaue etwa darauf, dass ich vermehrt Produkte aus der Schweiz kaufe, die einen kleineren Transportweg haben. Oder ich verbringe die meisten Ferien in der Schweiz beim Wandern – eine sehr CO2-arme Freizeitbetätigung.Oder ich schaue bei neuen Produkten für den Haushalt auf die Energieetikette – das geht übrigens auch für Autos. Ich habe kein schlechtes Gewissen: Autofahren macht mir Spass und die innovative Technik dahinter fasziniert mich ebenfalls. Daher verzichte ich lieber auf etwas anderes. Aber ich werde niemandem vorschreiben, dass er nur noch in der Schweiz Ferien machen soll. Auch wenn die schönsten Wanderwege wirklich direkt vor der Türe liegen.

2 Kommentare für «Autofahren darf Freude machen»
  1. Kommentar von Eduard Daetwyler
    31. Januar 2008 : 09:08

    Aber hallo – das wäre ja noch schöner, wenn Autofahren keine Freude mehr machen dürfte! Die Autos werden schliesslich immer umweltfreundlicher, das weiss doch jeder – obwohl es immer noch Leute gibt, die dies nicht wahr haben wollen und mit an Penetranz grenzender Sturheit über die Autos lästern. Diesen Ewiggestrigen empfehle ich, sich einmal in den von Fachmedien darüber zu informieren, auf welchen Gebieten sich diese Industrie (inkl. Nutzfahrzeuge!) im Interesse des Klimaschutzes in den letzten Jahren mit Riesenschritten verbessert hat. Und diese Entwicklung steht nicht still, sie geht weiter. Gäbe es wohl sonst bereits über 1700 verschiedene Automodelle in den Energieeffizienz-Kategorien A und B? Damit ist jeder und jede in der Lage, sich ein auf seine/ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Auto anzuschaffen und einen konkreten Beitrag zur Klimaverbesserung zu leisten. In diesem Sinne ist jetzt Handeln angesagt. Und die Politik täte gut daran, sich endlich einmal etwas einfallen zu lassen, um diesen Prozess zu beschleunigen und umweltsensiblen Autokäufern auch einmal etwas zurück zu geben, statt immer nur die hohle Hand zu machen!


  2. Kommentar von Pirmin Hodel
    03. Februar 2008 : 19:07

    Ich selbst fahre auch ein Auto – einen 11-jährigen Nissan Micra. Ich weiss auch, dass ältere Autos mehr Schadstoffe ausstossen als neue. Dennoch zweifle ich am ökologischen Sinn, das Auto gegen ein neues, sparsameres auszutauschen. Denn die Herstellung und Entsorgung eines Fahrzeuges verschlingt auch sehr viel Energie.
    Das geht auf dieser Website vergessen. Ich weiss es nicht genau, aber ich kann mir gut vorstellen, dass sie weitgehend von Fahrzeugherstellern finanziert wird, damit sie ihre neuen Autos besser verkaufen können!


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